1972 Mit viel Eigeninitiative
Der neue Springbrungen im Werden
Der im Rohbau fertiggestellte Springbrunnen an der Rheinpromenade ist aus wasserfestem Stahlbeton gebaut worden. Er hat einen Durchmesser von acht Metern , sagte Theo Kluth vom Bürger- und Verkehrsverein, der Rundschau. "Jetzt warten wir auf den Einbau eines Abflußventils." Und genau daran hapert es im Augenblick! Dieses noch einzubauende Abflußventil will die Stadtverwaltung mit eigenen Kräften einbauen - sobald Arbeitskräfte frei werden - versprach kürzlich Bürgermeister Kürten. Zur Zeit seien diese Kräfte noch im Stadtgebiet zu dringenden Arbeiten eingesetzt. Erst nach dem Einbau dieses Ventils, kann man mit den abschließenden Arbeiten beginnen. Als erstes soll der Innenraum des Springbrunnens einen Spezialanstrich mit Kunststoff erhalten. als nächstes können dann die Umwälzanlage, zwei Unterwasserscheinwerfer und das "Innere Wasserspiel" eingebaut werden.

Die Anlage ist in der Lage, einen Wasserstrahl bis zu sieben Meter hochzudrücken. Fehlen werden zunächst noch ein dritter vorgesehener Unterwasserscheinwerfer und das "Äußere Wasserspiel", welches das Wasser vom Außenrand des Brunnens zur Mitte springen läßt. Hierfür fehlen aber noch die notwendigen Geldmittel.
Später soll die Außenwandung noch mit Bruchstein verblendet werden. Aber auch das ist eine reine Geldfrage, die, so wie es zur Zeit aussieht, nur auf dem Spendenweg zu lösen ist. Großzügig gespendet haben die beiden großen Kripper Firmen, die Beton-Union und die Getränkefirma Lehnig. Ohne ihre Hilfe und die Hilfe weiterer Firmen und Bürger, wäre der Bau des herrlichen Springbrunnens undenkbar gewesen.
Die Initiatoren dieser Anlage, die der Verschönerung des Ortsbildes dient, haben auch den Landkreis um Hilfe gebeten. Sie hoffen einen Zuschuß zu bekommen. (Rundschau)
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